In dieser Jahrgangsstufe beschäftigten wir uns mit dem Thema "Sucht und Drogen". In Vorbereitung des Projektes wird in einem Gesprächskreis demonstriert, was der Begriff "Sucht" bedeutet. Anhand fiktiver Personen und ihrer Geschichte lernen wir Wege in die Sucht kennen. In Gruppen erarbeiten wir dann Lösungsvorschläge, wie man Suchtproblem angehen und wer einem dabei zur Seite stehen könnte. Dazu zeichnen wir Comics, fertigen Wandzeitungen und präsentierten diese anschließend den Mitschülern.

Im Rahmen des Projektes besuchen wir auch den Klarsicht-Parcours der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. An fünf Stationen und dem „Tor der Entscheidung“ können wir unser Wissen zum Thema "Sucht" anwenden und erweitern und unserer Kreativität freien Lauf lassen. Besonders beeindrucken immer die Stationen Quiz und Talkshow.

Die dritte Etappe des Projektes ist eine Diskussionsrunde in der Schule  mit Sozialarbeitern der Diakonie. Dabei treffen wir auf die Lebensgeschichten von Betroffenen, die uns ihren Weg aus der Sucht erzählten.

Das Projekt öffnet uns sehr real die Augen , was Drogen, legale wie illegale, mit uns anstellen können.

 

                                                                                                                                                                              (Celina Schmidt, Anna Rossow - Schülerinnen der Schule)

 

Welche Hilfen bietet die Berufsberatung der Agentur für Arbeit?

Die Berufsberaterin Frau Hett verabredet mit der Schulleitung, der Schulsozialarbeiterin und den verantwortlichen Lehrern/ Lehrerinnen, an welchen Berufsorientierungsmaßnahmen (BOM) Ihr teilnehmen werdet:

Auf Euch warten die spannenden BOM

  • Betriebscasting  - wähle Deine Zukunft
  • Learn about skills - der Berufswahlparcours

 

 

Modul A Learn about skills - der Berufswahlparcours

Schüler/innen lernen im Berufswahlparcours mindestens vier unterschiedliche Stationen kennen, an denen sie handlungsorientierte Aufgaben lösen sollen. Hierdurch sollen die Schüler/innen erste Hinweise für den weiteren Berufswahlprozess erhalten.


Die Schüler/innen:

  • erhalten erste Hinweise über ihre Stärken,
  • erfahren, wie sie ihre Stärken für den Prozess der Berufswahl- und Zukunftsplanung nutzen können,
  • erkennen, dass es sich lohnen kann, sich für seine Ziele anzustrengen,
  • lernen Berufsfelder der Region kennen, die zu ihren Stärken passen,
  • erhalten Orientierungshilfen für zielführende Praktika,
  • entdecken realisierbare berufliche Möglichkeiten.

Es werden Stärken zu folgenden Bereichen beobachtet:

  • Geschick
  • Phantasie
  • Naturverbundenheit
  • Organisation
  • Kommunikation
  • soziales Engagement
  • Zahlenverständnis

Die Aufgabenstellungen sollen die Schüler/innen dabei unterstützen, sich als kompetent zu erleben und eigene Stärken und Ressourcen zu erkennen.

In den Räumlichkeiten, in denen der Erlebnisparcours stattfindet, wird für die Erziehungs- bzw. Sorgeberechtigten der Schüler/innen am Abend die Möglichkeit geboten, an einer Elternveranstaltung teilzunehmen.

 

Modul C Betriebscasting– wähle Deine Zukunft

Bei zwei eintägigen Exkursionen sollen Schüler/innen vor Ort die Ausbildungsmöglichkeiten in Kleinbetrieben kennenlernen. Dabei handelt es sich um Betriebe, die weniger gefragte Ausbildungsberufe anbieten (Berufe außerhalb der „Top 10-Wünsche"). In einer vorbereitenden Veranstaltung werden die Möglichkeiten für Betriebsbesuche in den angegebenen Berufsfeldern (max. 4) vorgestellt. Die Schüler/innen sollen Entscheidungen treffen, welche klein- und mittelständischen Unternehmen sie erkunden wollen. Hierbei müssen die Schüler/innen Recherche- und Realisierungsstrategien entwickeln.  Danach besuchen die Schüler/innen in kleinen Gruppen die Betriebe und lernen die Ausbildungsmöglichkeiten kennen. Die Chancen einer Ausbildung in dem angebotenen Berufsfeld/Ausbildungsberuf sollen aufgezeigt werden (Vorteilsübersetzung auch im Hinblick auf künftige Beschäftigungs- und Karrierechancen).

 

Potenzialanalyse

Die Potenzialanalyse führen wir in Klassenstufe 7 durch. Wir arbeiten eng mit dem BilSE-Institut und dem Verein Lernen aktiv zusammen. Inhaltlich geht es um die Kompetenzfeststellung. Es wird der Ausprägungsgrad der verschiedenen Kernkompetenzen herausgearbeitet. Dazu zählen:

  • Personale Kompetenzen, die sich auf das persönliche Verhalten, z. B. Motivationsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Selbstvertrauen beziehen;
  • Soziale Kompetenzen, die sich auf das Sozialverhalten, z. B. Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit beziehen;
  • Methodische Kompetenzen, die sich auf das Arbeits- und Lernverhalten, z. B. Arbeitsplanung, Kreativität, Problemlösefähigkeit beziehen.

Wesentliche Bestandteile der Potenzialanalyse sind eine Selbst- und Fremdeinschätzung der eben genannten Kompetenzen, sowie die Erkundung beruflicher Neigungen und Interessen.

 

Werkstatttage

Die Jugendlichen erhalten die Gelegenheit, 80 Stunden lang in unseren Räumlichkeiten praktische Erfahrungen in unterschiedlichen Berufsbereichen zu sammeln. Angeleitet werden sie dabei von erfahrenen Ausbildern und Ausbilderinnen. 

Bereiche, in denen Berufsorientierung stattfindet, sind u.a.:

  • Hauswirtschaft
  • IT und Medien
  • Wirtschaft und Verwaltung
  • Hotel- und Gaststättengewerbe
  • Metall, Holz
  • Lager und Logistik
  • Büromanagement
  • Kreativwerkstatt (nähen, Floristik)